Systemintegration für E-Mobility – ohne Workarounds
Systemintegration: ERP, CRM und Charging-Backend sauber verbinden
Digitalisierung scheitert selten am Fachkonzept – sondern an Übergaben zwischen Systemen. flevo integriert Ihre bestehende Systemlandschaft so, dass Portal-Prozesse, Stammdaten und Backend-Informationen zuverlässig zusammenarbeiten. Ergebnis: weniger manuelle Abstimmungen, weniger Doppelpflege und ein Betrieb, der mitwächst – statt mit jeder Schnittstelle komplexer zu werden.
Warum Systemintegration im E-Mobility-Betrieb zum Engpass wird
Wenn ERP, CRM und Charging-Backend nicht sauber zusammenspielen, entsteht operative Reibung: Daten werden mehrfach gepflegt, Status ist nicht einheitlich, und Prozesse enden in Rückfragen oder Korrekturschleifen. Das hat direkte Konsequenzen im Tagesgeschäft: Supportaufwand steigt, Durchlaufzeiten verlängern und operative Kosten steigen, weil Teams Informationen manuell über Systeme hinweg abgleichen müssen.
Zwei typische Prozesse, in denen Systembrüche besonders schnell sichtbar werden:
Bestellprozesse (z. B. Wallbox oder Lademedien)
Produktdaten, Adressen, Verträge, Bestellnummer und Statuswechsel entstehen in unterschiedlichen Systemen. Wenn diese Schritte nicht sauber ineinandergreifen, beginnen Rückfragen und Nacharbeit: „Ist die Bestellung angelegt? Welche Nummer hat sie? In welchem Status ist sie? Sind Assets zugewiesen?“ – oft muss der aktuelle Stand dann über mehrere Systeme ermittelt werden.
Account-/Identitätsanlage & Backend-Bezug (z. B. Vorbereitung im Charging-Backend)
Sobald für einen Vorgang Accounts, Verträge oder Referenzen in ERP sowie CRM angelegt und im Charging-Backend nutzbar gemacht werden müssen, wird es anfällig für Dubletten und falsche Zuordnungen. Typische Folge: Prozesse laufen nicht durch, weil Identifikatoren nicht zusammenpassen – und Korrekturen passieren manuell statt systematisch.
Und: Je größer das Volumen (mehr Kunden, mehr Vorgänge, mehr Assets), desto stärker wirkt der Effekt – Abstimmungen und Korrekturen wachsen nicht linear, sondern überproportional. Systemintegration bedeutet in der Praxis deshalb nicht „noch eine Schnittstelle“, sondern ein belastbares Zusammenspiel für wiederholbare Abläufe im Betrieb.
ERP-, CRM- und Backend-Integration im E-Mobility-Betrieb
Systemintegration bedeutet: ERP, CRM und Charging-Backend sauber verbinden, sodass operative Abläufe wiederholbar und belastbar werden. Änderungen müssen nicht mehr manuell zwischen Anwendungen übertragen oder in Excel-Listen „synchron gehalten“ werden. Das reduziert laufende Betriebskosten, verkürzt Durchlaufzeiten und senkt die Supportlast – weil Status, Zuordnungen und Prozessstände systemübergreifend konsistent verfügbar sind.
Gleichzeitig sinkt das Risiko von Fehlern und Doppelarbeit: Wenn Identitäten, Referenzen und Prozessdaten korrekt zusammengeführt sind, werden Dubletten, falsche Zuordnungen und Korrekturschleifen seltener. Das zahlt direkt auf Datenqualität und Steuerbarkeit ein – und schafft eine verlässliche Basis für Reporting und Entscheidungen.
Mit zunehmendem Volumen wird dieser Effekt besonders relevant: Mehr Mandanten, Kunden, Assets oder Bestellprozesse führen ohne Integrationsbasis schnell zu überproportionalem Abstimmungsaufwand. Eine stabile Integration macht Wachstum planbarer, weil neue Einheiten und Prozesse auf einem bestehenden Integrations-Setup ergänzt werden können, statt jeweils neue Sonderwege zu erzeugen.
Welche Systeme typischerweise angebunden werden
ERP (z. B. SAP IS-U oder S/4HANA)
Anbindung von Abrechnungs-, Vertrags- und Stammdatenprozessen als Grundlage für durchgängige kaufmännische Abläufe. Typische Integrationspunkte sind Vertrags- und Kontenbezüge, abrechnungsrelevante Stammdaten sowie Prozessreferenzen, die für nachgelagerte Schritte eindeutig benötigt werden.
CRM (z. B. Salesforce)
Einbindung von Kunden-, Vertrags- und Prozessdaten für operative Workflows – insbesondere rund um Bestellungen, Statusrückmeldungen und servicebezogene Vorgänge. Damit werden Prozessstände (z. B. Bestellnummern, Statuswechsel, zugewiesene Assets) konsistent nachvollziehbar, statt über E-Mails oder Systemabgleiche rekonstruiert werden zu müssen.
Charging-Backend (z. B. ChargePoint be.ENERGISED)
Übernahme von Infrastruktur-, Status- und Transaktionsdaten als Basis für betriebliche Auswertungen und nachgelagerte Prozesse. So stehen relevante Backend-Informationen dort zur Verfügung, wo sie im Alltag benötigt werden (z. B. für Betrieb, Reporting, Abrechnungsvorbereitung oder Klärungen).
Identity & Access (Keycloak)
Rollen, Rechte und Mandantenfähigkeit als Fundament für kontrollierten Zugriff und klare Verantwortlichkeiten. Keycloak bildet die Grundlage dafür, dass Nutzer je Rolle und Kontext exakt die passenden Funktionen und Daten sehen – und dass Zugriffe und Änderungen konsistent gesteuert werden können.
Welche konkreten Datenobjekte dabei synchronisiert werden und wie sich das im Tagesgeschäft auswirkt, zeigen wir auf der Seite Datenintegration – konsistente Datenstände im Betrieb.
Integration mit Systematik – statt Projekt-Patchwork
Systemintegration mit flevo folgt einem klaren Vorgehen: Zunächst wird definiert, welche Datenobjekte in welchem System führend sind und welche End-to-End-Prozesse im Betrieb zuverlässig durchlaufen müssen. Darauf aufbauend werden Datenmodelle, Schnittstellen und Prozess-Rückmeldungen so umgesetzt, dass Datenstände konsistent bleiben und Übergaben im Alltag funktionieren – wartbar, skalierbar und ohne neue Workarounds.
Typische Deliverables aus der Integrationsphase:
Technologische Basis: Integrationsschicht – z. B. mit SAP BTP / Integration Suite
Je nach Systemlandschaft wird eine zentrale Integrationsschicht eingesetzt – für API-Management, Event-Verarbeitung und Monitoring. In SAP-nahen Setups ist das häufig die SAP Business Technology Platform (BTP) mit der SAP Integration Suite. So lassen sich Schnittstellen und Datenflüsse zentral betreiben und nachvollziehbar steuern, statt Integrationslogik über Einzellösungen zu verteilen.
Entscheidend ist nicht das Tooling, sondern die Betriebsfähigkeit: klare Datenführung, transparente Prozess-Rückmeldungen und eine Integrationsarchitektur, die auch bei wachsendem Volumen stabil bleibt – mit weniger Abstimmungsaufwand und geringerem operativem Risiko.
SAP BTP ist kein Muss. Der Integrationsansatz richtet sich nach der vorhandenen Systemlandschaft – wichtig sind saubere Datenflüsse, Monitoring und belastbare Prozessübergaben.
Im Integrationscheck wird geklärt, welche Systeme führend sind, welche Datenobjekte synchron bleiben müssen und wie Events/Abgleiche im Betrieb sauber laufen – unabhängig vom Tool-Stack.